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Der erste Tipp zum Thema Babykatzen: Bitte vermeiden Sie Katzennachwuchs, die Tierheime sind jeden Sommer voll mit nicht (mehr) gewollten Katzen und Katzenkindern. Um ihnen die Chance auf Vermittlung zu geben, muß die Anzahl der Katzenbabys unbedingt verringert werden. Lassen Sie also alle unkastrierten Katzen und Kater rechtzeitig kastrieren. Wenn Sie gerne einmal Katzenkinder aufziehen wollen, fragen Sie doch einmal bei Tierschutzvereinen und Katzenschutzvereinen in Ihrer Nähe, ob Sie als Pflegestelle arbeiten können. So helfen Sie Katzenkindern, ohne deren Anzahl weiter zu vergrößern.

Wir können hier nicht alles zum Thema Nachwuchs bei Katzen abhandeln. Es gibt gute Bücher zu diesem Thema.

Hier nur ein paar grundsätzliche Hinweise.

- Die Tragzeit einer Katze dauert etwas mehr als zwei Monate.

- Etwa ab der Hälfte der Zeit sieht man, dass sie im Flankenbereich vor den Hinterläufen breiter wird.

- Im Laufe der Tragzeit werden Zitzen des Gesäuges größer, färben sich rosa und sind besser sichtbar als bei einer nicht trächtigen Katze.

- Normalerweise kommt die Katze mit der Geburt selbst klar, und braucht keinen Tierarzt dazu. Es ist aber natürlich sinnvoll, für Notfälle Adresse und Telefonnummer eines Tierarztes in Ihrer Nähe bereitzulegen. Für den Fall nächtlicher Probleme zusätzlich noch die Telefonnummer des tierärztlichen Notdienstes bereitlegen.

- Wenn Sie merken, daß Ihre Katze Junge bekommt, sollten Sie eine "Wurfkiste" für sie bereitstellen. Zum Beispiel ein oben offener, nicht zu kleiner Pappkarton. Gut gepolstert, und mit einem sauberen Tuch ausgelegt. (altes, aber sauberes Bettlaken o.ä.)

- Wenn die Geburt bevorsteht, andere Haustiere (auch z.B. den Kater), sowie Kinder von der Katze fernhalten.

- Die Geburt der i.d. Regel 3...5 Katzenkinder kann sich über einen längeren Zeitraum hinziehen, manchmal kommt noch ein Nachzügler.

- Katzenbabys sind zunächst blind, das ist normal.

Lassen Sie die Kleinen frühzeitig vom Tierarzt untersuchen. Babykatzen sind oft von Parasiten befallen (z.B. Würmer). Daher nicht auf den rechtzeitigen Tierarztbesuch verzichten, es kann sonst zu schwerwiegenden Erkrankungen der Kleinen kommen.

Tipps, um Katzenkindern einen guten Start ins Leben zu geben

Am besten lassen Sie Entwurmung und Impfungen noch selber durchführen, dann können Sie sicher sein, daß sie durchgeführt wurden. Um das zu finanzieren wird die Schutzgebühr verwendet, nicht als Einnahmequelle. Wenn die Tiere zum Impfzeitpunkt schon im neuen Zuhause sind: Schreiben Sie die Impfung als Bedingung mit in den Tierschutzvertrag, und kontrollieren Sie die Einhaltung (Impfpass zeigen lassen)

In einem Tierschutzvertrag sollten Sie auch vorschreiben, daß die Katze bzw. der Kater spätestens im Alter von 6 Monaten kastriert werden muß.

Wenn Sie ein Katzenkind aufnehmen wollen, lesen Sie unbedingt auch die Sicherheitstipps für Katzen.