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- Katze entlaufen, was tun?
- Katze zugelaufen, was tun?

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Denken Sie rechtzeitig daran: Auch Ihre Katze könnte einmal entlaufen.

Egal ob als Katze mit Freilauf, oder als reiner Stubentiger. Möglichkeiten gibt es immer. Eine unachtsam offen gelassene Tür, ein defektes Katzenschutznetz, eine Katze, die plötzlich gelernt hat Türen zu öffnen...

Damit Sie Ihren Liebling im Fall der Fälle wiederbekommen sollten Sie handeln, bevor die Katze weg ist.

Machen Sie aktuelle Fotos, auf denen das Tier gut zu erkennen ist. Viele Katzenbesitzer haben keine Fotos von Ihrem Tier, die sich eignen, um z.B. Suchzettel für die nähere Umgebung herzustellen. Das Tier sollte das Foto wirklich ausfüllen. Was nützt ein unscharfes Foto, auf dem das Tier nur ein Klecks irgendwo auf dem Bild ist? Machen Sie viele Bilder bei guter Beleuchtung, und legen Sie die Besten für den Fall der Fälle zurück. Es kommt nicht darauf an niedliche Bilder zu machen, sondern solche, auf denen individuelle Merkmale gut zu erkennen sind. Machen Sie ein Foto, auf dem das Gesicht gut zu erkennen ist, eines mit einer typischen Gesamtansicht, und vielleicht noch eins mit gut erkennbaren, besonderen Merkmalen wie z.B. weißer Bauch, weiße Pfoten usw. Auch die Unterseite der Pfoten ist bei vielen Katzen ganz individuell gefärbt. Achten Sie besonders bei schwer per Foto identifizierbaren Katzen ( ganz schwarz, ganz weiß, ganz normales Tigermuster usw.) darauf, irgendwelche Besonderheiten zu finden, und diese auch im Bild festzuhalten. Heute hat fast jeder eine Digitalkamera, oder kennt zumindest jemanden, der eine hat. Die Fotos kosten also nichts, machen Sie daher so lange Bilder, bis Sie alle typischen Details wirklich gut im Bild haben. Denken Sie daran: Wenn eine Katze irgendwo zuläuft, sollten Sie auch beweisen können, daß es tatsächlich Ihre Katze ist. Sonst kann es bei der Rückgabe Probleme geben.

Notieren Sie sich am besten einige typische Merkmale. Auch wenn Sie Ihr Tier täglich sehen: Wenn es erst einmal weg ist werden Sie feststellen, dass es gar nicht so leicht ist, aus der Erinnerung zu sagen, welche Pfote z.B. wieviel weiß oder schwarz enthält.

Gewöhnen Sie Ihre Katze an ein typisches Geräusch, an dem sie erkennt, daß es Futter gibt. Am besten an ein Geräusch, das sonst im Alltag nicht so häufig vorkommt. Dann können Sie bei einer eventuellen Suche nach Ihrer Katze dieses Geräusch zum Anlocken nutzen. Viele Katzen gewöhnen sich ganz ohne spezielles Training daran zu kommen, wenn z.B. die Futterpackung oder die Futterschale klappert. Besser ist es, sie an ein Geräusch zu gewöhnen, daß man auch draußen weit hört, wie z.B. ein Glöckchen o.ä. Dazu im Alltag immer erst dieses Geräusch machen, dann der Katze Futter geben. Ein Geräusch mit hohen Tönen ( klingeln, klimpern, rascheln) ist besser geeignet als eines mit tiefen Tönen.

Lassen Sie die Katze bei Ihrem Tierarzt mit einem Mikrochip (Transponder) kennzeichnen. Dieser winzige Chip, der mit einer Spritze unter der Haut plaziert wird, und das Tier in keiner Weise behindert, läßt sich auch nach vielen Jahren weltweit sicher und eindeutig wiedererkennen. Damit ist er der alternativ auch möglichen Tätowierung überlegen. Der Chip ist auch sehr nützlich, um bei einer irgendwo zugelaufenen Katze nachzuweisen, daß es sich tatsächlich um Ihr entlaufenes Tier handelt. In einem Punkt ist die Tätowierung dem Chip überlegen: Sie kann auch von Laien entdeckt werden. Ob ein Tier einen Chip trägt, läßt sich nur vom Tierarzt oder im Tierheim mit einem Lesegerät feststellen. Viele Leute, bei denen eine Katze zuläuft, lassen die Katze nicht auf das Vorhandensein eines Chips prüfen. Die beste Variante ist daher Chip und zusätzlich eine Tätowierung.

Mit den Daten des Mikrochips oder der Tätowierung lassen Sie Ihr Tier kostenlos registrieren.
( z.B. bei TASSO e.V. ) Alle Fundtiere werden von Tierheimen auf Mikrochip oder Tätowierungen untersucht. Falls Ihr Tier registriert ist, hätten Sie es in diesem Fall schnell wieder, selbst wenn es z.B. in die offen stehenden Türen eines Möbelwagens geklettert ist und in einer ganz anderen Stadt gefunden wird.

Was Sie nicht tun sollten: Halsbänder mit Adressanhänger sind kein geeignetes Mittel, um eine Katze zu kennzeichnen. Bei freilaufenden Katzen besteht ein großes Risiko, daß das Halsband sich an Ästen oder Zaundrähten verfängt und sich die Katze nicht mehr befreien kann.