www.tierschutzverzeichnis.de - Die Idee: Viel Nutzen für Tier und Mensch und wenig Schnickschnack
Impressum
Themenwahl
Mir ist eine Katze zugelaufen, ich habe eine Katze gefunden
Entlaufene Katzen
- ganz schwarz
- schwarz mit etwas weiß
- schwarz-weiß
- weiß mit etwas schwarz
- ganz weiß
- getigert, ohne weiß
- getigert, mit etwas weiß
- getigert, mit weiß
- getigert, aber überwiegend weiß
- gleichmäßig braun oder grau ohne weiß
- gleichmäßig braun oder grau mit weiß
- beige mit dunkel und weiß
- dreifarbig gefleckt ("Glückskatze")
- dunkel mit rot ("Schildpatt")
- rot, ohne weiß
- rot, mit weiß
- alle Langhaarkatzen, Farbe egal
- NEUE Meldungen, alle Farben

Zugelaufene Katzen
- ganz schwarz
- schwarz mit etwas weiß
- schwarz-weiß
- ganz weiß
- getigert, ohne weiß
- getigert, mit etwas weiß
- getigert, mit weiß
- gleichmäßig braun oder grau ohne weiß
- gleichmäßig braun oder grau mit weiß
- beige mit dunkel und evtl. weiß
- dreifarbig gefleckt ("Glückskatze")
- dunkel mit rot ("Schildpatt")
- rot, mit oder ohne weiß
- alle Langhaarkatzen, Farbe egal
- NEUE Meldungen, alle Farben

Neu: Regionalsuche
- Entlaufen/Zugelaufen in Ihrer Region

Such- oder Fundmeldung aufgeben
- Formular "Ich vermisse meine Katze"
- Formular "Eine Katze ist zugelaufen"
- "Suche beendet" melden

Tipps
- Katze entlaufen, was tun?
- Katze zugelaufen, was tun?
- Katzen-Sicherheitstipps
- Suchen nach PLZ, Bundesland usw.

- Link setzen, Banner oder Text

Von Nutzern dieser Seite:
- Erfahrungen bei der Katzensuche

Was muß ich tun?

Nicht jede Katze, die draußen herumschleicht, ist auch gleich eine Fundkatze.


Wichtig: Bevor Sie eine zugelaufene (weibliche) Katze aus der Umgebung entfernen in der sie gefunden wurde, müssen Sie überprüfen, ob es sich eventuell um eine Mutterkatze handelt, deren Babys noch gesäugt werden. Wenn ja, die Fundkatze zunächst am Fundort lassen.

Wichtig: Wer eine Fundkatze aufnimmt, diese behält und den Fund nicht bei den zuständigen Stellen meldet, macht sich strafbar!

Denken Sie auch daran, daß vielleicht gerade jemand verzweifelt nach dieser Katze sucht. Mancher gibt selbst nach Jahren die Hoffnung nicht auf, seinen Liebling doch noch wiederzufinden.


So sollten Sie handeln:

( klicken Sie auf den für Ihre Situation passenden Link )

Die Katze wurde offensichtlich ausgesetzt, z.B. in einem Korb o.ä.

Die Katze ist offensichtlich verletzt

Das Tier macht einen stark abgemagerten oder vernachlässigten Eindruck

Die Katze befindet sich in einer sehr gefährlichen Umgebung

Es handelt sich um einen wild geborenen Wurf Babykatzen

Die Katze wurde in einem Treppenhaus oder Flur eines Mehrfamilienhauses gefunden.

Die Katze wurde in einem Keller, Schuppen oder Gartenhaus gefunden.

Die Katze ist extrem hungrig

In allen anderen Fällen sollten Sie die Katze zunächst weder regelmäßig Füttern noch mit ins Haus nehmen, sondern zunächst über einige Tage beobachten, ob das Tier wirklich ständig in der Nähe bleibt.

(nach unten Scrollen, oder Link anklicken...)

Die Katze wurde offensichtlich ausgesetzt, z.B. in einem Korb o.ä.

Wenn über einen angemessenen Zeitraum kein Eigentümer des Korbes auftaucht und Sie in der Lage sind, das Tier für eine Übergangszeit oder dauerhaft zu versorgen, nehmen Sie das Tier mit. Wenn Ihnen das nicht möglich ist, verständigen Sie bitte einen örtlichen Tierschutzverein oder die Polizei.

So geht es weiter, wenn Sie das Tier zunächst aufnehmen möchten oder Zurück zur Auswahl


Die Katze ist offensichtlich verletzt

Bringen Sie das Tier wenn möglich selbst sofort zum Tierarzt, sofern Sie genügend Erfahrung im Umgang mit Katzen haben. Vorsicht! Eine verletzte Katze läßt sich eventuell nicht anfassen! Wenn die Katze beim Hochheben Schmerzen hat, beißt und kratzt sie eventuell! Möglicherweise sind Lederhandschuhe nötig. Sie benötigen einen geeigneten Transportbehälter. Ohne Transportbox sollten Sie die Katze nur in ausgesprochenen Notfällen transportieren, da ein hohes Risiko besteht, daß das Tier bei überraschenden Geräuschen ö.a. versucht zu fliehen. Wenn im Notfall nichts Anderes da ist, tut es auch ein Pappkarton mit Luftlöchern. Wenn Sie selbst nicht helfen können, oder Sie sich zu unsicher sind, verständigen Sie einen örtlichen Tierschutzverein oder die Polizei.

So geht es weiter, wenn Sie das Tier zunächst aufnehmen möchten oder Zurück zur Auswahl


Die Katze macht einen stark abgemagerten oder vernachlässigten Eindruck

Nur weil eine Katze etwas dünn ist, brauchen Sie sich noch keine Gedanken zu machen.

Handlungsbedarf besteht, wenn

In diesen Fällen sollten Sie etwas unternehmen, selbst wenn die Katze ein Zuhause hat. Falls sich ein Besitzer findet, sollten Sie mit diesem über den schlechten Zustand des Tieres reden. Falls es dafür keine plausible Erklärung gibt, informieren Sie ggfs. auch den örtlichen Tierschutzverein.

So geht es weiter, wenn Sie das Tier zunächst aufnehmen möchten oder Zurück zur Auswahl




*Hinweis: Kahle Stellen im Fell können ein Zeichen für Hautpilzbefall sein. Da Hautpilze teilweise sehr ansteckend sind, unbedingt möglichst schnell beim Tierarzt untersuchen lassen. Bis dahin die Fundkatze erstmal im Badezimmer unterbringen, Hände nach dem Kontakt gründlich waschen.


Es handelt sich um einen wild geborenen Wurf Babykatzen

Wenn Sie z.B. in einem Keller, einem Gartenhaus, oder einem anderen Versteck einen Wurf Babykatzen finden, ist es wichtig, nicht unüberlegt zu handeln. Bitte die Kleinen nicht anfassen, auch wenn sie sooooo niedlich sind, scheue Mutterkatzen lassen ihre Katzenkinder sonst eventuell im Stich. Wenn Sie selbst nicht über Katzenerfahrung verfügen, fragen Sie am besten beim örtlichen Tierschutzverein um Rat. Die richtige Handlungsweise hängt vom Alter der Katzenkinder ab. Falsch ist es auf jeden Fall, die Kleinen einfach weiter wild aufwachsen zu lassen. Selbst wenn Sie meinen, die Kleinen hätten es dort gut, ist das Problem später, daß wild aufgewachsene Katzen keinen Bezug zum Menschen entwickeln. Dadurch lassen sie sich nicht -oder nur sehr schwer- in ein eigenes Zuhause veritteln. Und dauerhaft als "Streuner" zu leben, ist für eine Katze in unserer heutigen Wohnumgebung nicht das "Paradies", so wie Mancher meint. Mal davon abgesehen, daß die Katzenkinder unbedingt später kastriert werden müssen, da sonst innerhalb kürzester Zeit eine riesige Katzenkolonie mit 20 oder mehr Tieren entstehen kann. Spätestens dann ist üblicherweise die Toleranz der Anwohner überfordert, aber das Problem fast unlösbar, da niemand die scheuen Tiere haben will.

Falls Sie aus irgendwelchen Gründen keine Unterstützung und keinen Rat von Ihrem örtlichen Tierschutzverein bekommen können, hier ein paar Tipps.

Mindestens bis zum Alter von 6-8 Wochen müssen die Katzenbabys unbedingt mit ihrer Mutter zusammen eingefangen werden, da sie auf die Milch angewiesen sind. Sie können NICHT mit Dosenfutter und NICHT mit Vollmilch o.ä. aufgezogen werden. Die Aufzucht mit Fläschchen und speziellem Milchpulver aus dem Fachhandel ist sehr zeitaufwendig (auch nachts muß regelmäßig gefüttert werden ) und das Risiko für die Kleinen ist auch erheblich. Ihr Immunsystem wird nämlich normalerweise durch die Muttermilch gestärkt, und diese Abwehrkräfte fehlen bei Flaschenaufzucht.

Versuchen Sie vor dem Einfangen der Mutterkatze herauszufinden, ob die Mutterkatze eine scheue, verwilderte Katze ist, oder eine menschengewöhnte Hauskatze, die sich nur zum "Kinderkriegen" einen anderen Unterschlupf gesucht hatte. Dazu können Sie probieren, die Katze in einiger Entfernung von Ihren Babys mit Futter anzulocken. Wenn es der Katze nichts ausmacht, Sie beim Fressen in der Nähe zu haben, ist zumindest ein minimales Vertrauen zum Menschen vorhanden. Wenn sich die Katze hier sehr scheu zeigt, ist es sehr empfehlenswert, sich Hilfe von erfahrenen Tierschützern zu holen, denn die vorübergehende Haltung einer verwilderten Katze mit Babys in einer Wohnung ist sehr schwierig.

Bei ganz kleinen Katzenbabys wird zunächst die Mutterkatze gefangen, und erst danach die Babys eingesammelt. Sinn hat das Ganze nur, wenn Sie für die Katzenfamilie einen RUHIGEN Raum in Ihrer Wohnung zur Verfügung stellen können, in dem die Kleinen aufwachsen können, bis sie etwa 10-12 Wochen alt sind. Ein Mini-Badezimmer o.ä. ist nur für ein, zwei Tage geeignet (bis zum ersten Tierarztbesuch). Danach muß der Raum größer und zum Herumtoben der Kleinen geeignet sein. Räume in denen sich andere Haustiere oder Kinder bewegen sind ungeeignet.

Wenn die Kleinen schon das Alter erreicht haben, in dem sie zu vorsichtig und schon zu beweglich sind, um sich ohne Weiteres einfangen zu lassen, benötigen Sie entweder eine Katzenfalle, oder Sie können versuchen, mit Futter alle Katzen gemeinsam z.B. durch eine Tür ins Haus zu locken. Wichtig ist, daß nicht eine einzelne Katze zurückbleibt. Daher schon vor den ersten Einfangversuchen längere Zeit aus der Entfernung beobachten, wie viele Katzenbabys vorhanden sind. (Eine Katzenfalle kann man sich beim Tierschutzverein leihen, falls dieser nicht selbst tätig wird).

Möglichst umgehend nach dem Einfangen sollten Sie die Katzenkinder beim Tierarzt untersuchen lassen. Das ist bei wild geborenen Katzenbabys besondes wichtig, da sie fast immer Parasiten (Flöhe,Würmer) tragen, oder z.B. mit Katzenschnupfen infiziert sein können. Wenn nicht rechtzeitig eine Behandlung erfolgt, kann das zu sehr ernsten Folgen für die Kleinen führen ( Erblinden, Organschäden, usw.) Zumindest bis zum Tierarztbesuch sollten Sie dafür sorgen, daß kein Kontakt zu eventuell vorhandenen eigenen Haustieren besteht, um eine Weiterverbreitung evtl. Erkrankungen oder Parasiten zu verhindern. In den Tagen bis zum ersten Tierarztbesuch kann daher die Unterbringung in einem gut zu reinigenden, gefliesten Badezimmer sinnvoll sein, da sich dort z.B. Flöhe besser bekämpfen lassen, als in einem Raum mit Teppichboden.

Um die Kleinen später in ein gutes Zuhause zu vermitteln, sollten Sie sich eventuell vom örtlichen Tierschutzverein beraten lassen. Wichtig sind insbesondere Schutzgebühr, Hausbesuch und Tierschutzvertrag.

Wenn Sie eine Mutterkatze mit aufnehmen, sind natürlich auch alle unten genannten Schritte bei der Aufnahme erforderlich. (Fundmeldung, Suche nach Besitzer usw.)

So geht es weiter, wenn Sie das Tier zunächst aufnehmen möchten oder Zurück zur Auswahl


Die Katze befindet sich in einer sehr gefährlichen Umgebung

Was eine sehr gefährliche Umgebung ist, läßt sich schwer allgemein sagen. Sie sollten sich von Ihrem Gefühl leiten lassen. Wenn Sie meinen, daß Leben oder Gesundheit der Katze bedroht sind, wenn Sie nicht handeln, sollten Sie die Katze mitnehmen, und anschließend versuchen zu klären, ob die Katze ein Zuhause hat. Wenn ja wäre es gut, mit dem Besitzer darüber zu reden, wieso die Katze sich in einem so gefährlichen Umfeld bewegen kann.

So geht es weiter, wenn Sie das Tier zunächst aufnehmen möchten oder Zurück zur Auswahl


Die Katze wurde im Treppenhaus oder Flur eines Mehrfamilien- oder Hochhauses gefunden

Es kann sich um eine entwischte Wohnungskatze handeln, oder um eine Katze, die von draußen ins Haus gelaufen ist, und dann durch die geschlossene Tür nicht wieder heraus konnte. Manchmal werden auch Katzen innerhalb von Häusern ausgesetzt. Um zu verhindern, daß die Katze endgültig entwischt, falls es sich um eine im Haus entlaufene Wohnungskatze handelt, sollten Sie die Katze zunächst mit in Ihre Wohnung nehmen. Anschließend befragen Sie dann zunächst die Bewohner des Hauses, oder bringen in größeren Gebäuden einen deutlichen Hinweis an der Haustür an.
Findet sich bei der Befragung der Hausbewohner und im Umfeld kein Besitzer, sollten Sie die Katze probeweise vor die Haustür setzen, und abwarten, was passiert. Wenn die Katze von draußen kam und versehenlich im Treppenhaus eingesperrt wurde, wird sie in der Regel nach Hause laufen. Falls die Katze aber auch an den Folgetagen in der Nähe bleibt, handelt es sich um eine Fundkatze.

So geht es weiter, wenn Sie das Tier zunächst aufnehmen möchten oder Zurück zur Auswahl


Die Katze wurde in einem Keller, Schuppen oder Gartenhaus gefunden

Sie sollten zunächst einmal überprüfen, ob der Raum irgendeinen Zugang hat, durch den die Katze freiwillig in den Raum gekommen ist und ihn auch hätte wieder verlassen können. Wenn ja, spricht einiges dafür, daß die Katze kein Zuhause mehr hat. Oder es ist eine Mutterkatze, die den Raum als Versteck für ihre Jungen gewählt hat. Wenn es nicht völlig ausgeschlossen ist, daß es sich um eine Mutterkatze handelt, suchen Sie intensiv nach eventuell vorhandenen Katzenkindern, bevor Sie die Katze aus dem Raum mitnehmen. Falls Sie eine weibliche Katze aus dem Raum mitgenommen haben, und diese dann später bei Ihnen eine deutliche Unruhe zeigt (suchen, maunzen), sollten Sie den Fundort und die Umgebung nochmals auf Katzenbabys kontrollieren, und ggfs. beim Tierarzt prüfen lassen, ob die Katze kürzlich geworfen hat. Falls der Tierarzt das bestätigt, ist es sinnvoll, die Katze schnellstens wieder zum Fundort zu bringen, und dort mit Futter zu versorgen.

Wenn der Raum keinen offenen Zugang hat, ist die Katze offensichtlich unbemerkt dort hineingelaufen und dann versehentlich eingesperrt worden. Wenn es sich um ein Mehrfamilienhaus handelt, befragen Sie bitte zunächst alle Mieter mit Zugang zu diesem Keller, ob ihnen die Katze bekannt ist. Andernfalls sollten Sie, wenn die Katze einen gesunden Eindruck macht ( und demzufolge nicht zu lange eingesperrt war ) einfach nur etwas Wasser hinstellen, die Tür öffnen und abwarten, was passiert. Nur falls Sie sich auch nach längerer Zeit nicht auf den Weg nach Hause macht, besteht Handlungsbedarf.

So geht es weiter, wenn Sie das Tier zunächst aufnehmen möchten oder Zurück zur Auswahl


Die Katze ist extrem hungrig

Sie sollten eine unbekannte Katze, die Sie zum Beispiel auf Ihrem Grundstück sehen, nicht gleich füttern, da Sie sonst die Katze auch dann anlocken, wenn sie ein eigenes Zuhause hat. Wenn Sie jedoch den Eindruck haben, die Katze sei sehr hungrig, füttern Sie die Katze zunächst nur ein einziges Mal. Beobachten Sie die Katze beim Fressen. Wenn die Katze sehr gierig frißt, kann das ein Zeichen dafür sein, daß sie kein Zuhause hat. Muß aber nicht, es gibt aber auch Katzen, die fast immer Hunger haben. Sollten Sie auch weiterhin den Eindruck haben, das Tier sei sehr hungrig, füttern Sie die Katze zunächst höchstens einmal täglich mit einer kleinen Futterportion. Die Katze soll davon nicht völlig satt werden. Der Sinn ist, daß sie weiterhin zum Fressen nach Hause läuft, wenn sie ein Zuhause hat. Nehmen Sie die Katze zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit ins Haus oder die Wohnung. Machen Sie ein Foto, und hängen Sie einige Zettel mit der Frage, ob jemand das Zuhause dieser Katze kennt, im Umkreis von 500m aus. Sie können natürlich auch versuchen, die Katze bei ihren Streifzügen zu beobachten, um ein eventuelles Zuhause zu finden.

Wenn sich im Laufe einiger Tage kein Besitzer meldet, und die Katze weiterhin zum Fressen kommt, ist sie als Fundkatze anzusehen.

So geht es weiter, wenn Sie das Tier zunächst aufnehmen möchten oder Zurück zur Auswahl

So gehen Sie vor, wenn Sie sich entschieden haben, die Fundkatze zunächst selbst aufzunehmen

Bevor Sie die Katze mitnehmen oder in Ihrer Wohnung einsperren prüfen Sie bitte, ob es eine weibliche Katze ist, und diese eventuell Junge hat die noch gesäugt werden. Ein gutes Zeichen dafür ist z.B. wenn das Gesäuge gut sichbar und recht groß ist ( die Zitzen auf dem Bauch ). Wenn ja, müssen die Babys unbedingt auch gefunden werden. Wenn dieses nicht gelingt, lassen Sie die Katze besser wo sie ist, und informieren Sie den örtlichen Tierschutzverein.

Wir empfehlen Ihnen, die Katze kurz bei einem Tierarzt in Ihrer Nähe untersuchen zu lassen. Am besten bevor Sie die Katze mit in die Wohnung nehmen. Wenn das nicht geht, sollten Sie die Fundkatze eventuell zunächst im Badezimmer unterbringen, und dann den Tierarztbesuch umgehend nachholen. Das gilt besonders, wenn Sie auch eigene Haustiere haben. Sie vermeiden dadurch, daß sich eventuell von der Fundkatze eingeschleppte Parasiten wie z.B. Flöhe oder Würmer auf ihre eigenen Haustiere übertragen.

Beim Tierarzt sollten Sie prüfen lassen:

- allgemeinen Gesundheitszustand

- Geschlecht des Fundtieres. Bei einem weiblichen Tier zusätzlich, ob es kürzlich Junge bekommen hat. (Dann Katze sofort wieder an den Fundort zurückbringen)

- ob eine Tätowierung oder Mikrochip zur Kennzeichnung vorhanden ist.

Anschließend können Sie das Tier mit in Ihre Wohnung nehmen. Wenn Sie nicht über Katzenerfahrung verfügen, finden Sie auf unserer Seite unter den Menüpunkten "Katzengrundausstattung" und "Sicherheitstipps" einige nützliche Informationen.

Nachdem Sie das Tier versorgt haben, sollten Sie kontrollieren, ob das Tier eventuell schon gesucht wird:

Machen Sie einen kleinen Spaziergang in der Nachbarschaft und achten Sie auf ausgehängte Zettel. Schauen Sie im Internet auf unserer Seite und unter www.katzensuchdienst.de , www.tiernotruf.org und regionalen Internetseiten nach entlaufenen Tieren. Auch im örtlichen Kleinanzeigenblatt finden Sie manchmal Suchmeldungen.

Wenn Sie keine Suchanzeige finden folgt die Fundmeldung:

Wir empfehlen, vor der "offiziellen" Fundmeldung ein bis zwei Tage zu warten, aber vorher sofort im Umkreis von 1 Kilometer um den Fundort Zettel mit der Fundmeldung auszuhängen. Diese sollten mindestens DIN A5 - Format haben und eine Beschreibung des Tieres und Ihre Telefonnummer enthalten. Schützen Sie diese Zettel durch eine Plastikhülle vor Regen, und denken Sie daran, diese wieder zu entfernen, wenn der Besitzer gefunden wurde, oder sonst nach 4 Wochen

In sehr vielen Fällen läßt sich so der Besitzer kurzfristig finden, und den offiziellen Stellen wird unnötige Arbeit erspart.

Findet sich kein Besitzer, melden sie die Fundkatze

- beim zuständigen örtlichen Tierheim

- oder bei der Polizei

- zusätzlich bei geeigneten Internetseiten ( bei uns, bei www.tasso.net und regionalen Seiten )

- bei den Tierärzten in der Umgebung am besten eine Meldung mit Foto aufhängen

Machen Sie dazu am besten auch einige Fotos von der Katze, und suchen Sie ein oder zwei davon aus, auf denen typische Merkmale der Katze besonders gut zu erkennen sind.

Falls sich ein Besitzer meldet

Fragen Sie im Laufe des Gespräches auch nach Merkmalen der Katze, die in der Fundmeldung nicht genannt sind, und die eigentlich nur der rechtmäßige Besitzer kennen kann. Bitten Sie den Besitzer, ein Foto der Katze mitzubringen, wenn er zum Abholen kommt. Lassen Sie sich die Telefonnummer des Anrufers geben, und rufen Sie unter den angegebenen Nummer zurück. Bitten Sie darum, zur Abholung den Personalausweis mitzubringen, notieren Sie Namen und Ausweisnummer. Lassen Sie sich die Übergabe der Katze quittieren. Es soll so verhindert werden, daß z.B. Tierfänger sich als Besitzer ausgeben und das Tier mitnehmen.

Zurück zur Auswahl




Dieser Text ist urheberrechlich geschützt, Sie dürfen ihn also nicht für öffentliche Verwendung kopieren. Falls Sie diese Informationen nützlich finden, freuen wir uns aber, wenn Sie einen Link darauf setzen. So bekommt der Leser auch jederzeit die aktuellste Fassung zu sehen, denn unsere Texte werden bei Bedarf ergänzt.