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Mir ist eine Katze entlaufen, meine Katze ist verschwunden
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Von Nutzern dieser Seite:
- Erfahrungen bei der Katzensuche
So sollten Sie handeln:

Auch wenn Sie es sicher schon getan haben, der erste Schritt ist immer die nochmalige Überprüfung der eigenen Wohnung. Auch dort kann eine Katze verschwinden, sie findet Plätze, von denen wir nichts ahnen. Hinter der Einbauküche, von unten im Sofapolster... Sehen Sie insbesondere in Kellerräume, Dachböden, Geräteschuppen, Schränke, Waschmaschine, Wäschetrockner usw. Oft folgt eine Katze völlig unbemerkt ihrem Menschen, und wird dann irgendwo eingesperrt. Wenn in Abstellkammern irgendwelche Möbel oder abgestellten Gegenstände Spalten z.B. zur Wand bilden, in die eine Katze von oben hineinrutschen kann, sehen Sie auch dort nach.

Danach folgt die Suche in der näheren Umgebung. Im Normalfall bewegt sich eine Katze in der Stadt im Umkreis von ein paar hundert Metern um ihr Zuhause.( Kastrierte Kater und weibliche Tiere meist unter 400m, unkastrierte Kater meist unter 1 Kilometer, gelegentlich aber auch weiter ). Im ländlichen Bereich legen unkastrierte Tiere während der Paarungszeit eventuell auch ein paar Kilometer zurück, kastrierte Tiere bleiben meist im 1-2km Umkreis. In diesem Bereich sollte man die Katze suchen, nach ihr rufen, und wenn möglich, ihr vertraute Geräusche machen. Viele Katzen lassen sich z.B. durch das Klappern ihrer vertrauten Futterschale anlocken. Die Suche in der Umgebung sollte man unbedingt auch nachts durchführen, da Katzen zu dieser Zeit oft aktiv sind, und Rufe und Geräusche viel weiter zu hören sind. Nachts eine Taschenlampe mitnehmen, die Katze ist dann evtl. durch die leuchtenden Augen schon von weitem zu sehen. Schauen Sie auch die Bäume der Umgebung an, es kommt immer wieder vor, daß sich eine Katze zwar hinauf, aber dann nicht wieder hinunter traut. Wenn Sie einen Vorgarten o.ä haben: Schauen Sie dort auch unter Büsche und Sträucher und alles, wo sich eine Katze verkriechen könnte. Wenn eine Katze verletzt ist, sucht sie eventuell darunter Schutz. Bitten Sie auch Ihre Nachbarn, das Gleiche in ihren Gärten zu tun.

Ein Tipp für verängstigte, scheue Katzen: Wenn die Katze sich nicht anlocken läßt, hilft vielleicht eine Katzenfalle. Die können Sie eventuell beim örtlichen Tierschutzverein ausleihen.

Tipp für typische Urlaubsmonate: Überlegen Sie, ob ein Nachbar am Entlauf-Tag in den Urlaub gestartet ist. Dann stehen oft Haustür und Garage längere Zeit offen, und es sind hier einige Fälle bekannt, in denen Katzen in der urlaubsbedingt verlassenen Wohnung oder der dazu gehörenden Garage gefunden wurden. Falls jemand abgereist ist: Abends, wenn es ruhig ist, direkt vor den fraglichen Häusern oder Garagen rufen. Eventuell gibt's eine leise Antwort...

Soweit möglich, sollten auch zeitweise offenstehende Keller, Gartenhäuser usw. in der Nachbarschaft darauf überprüft werden, ob die Katze hier versehentlich eingesperrt wurde. Wenn irgendwie möglich, sollten Sie bei dieser Kontrolle dabei sein, da sich Katzen bei Fremden oft verstecken. Insbesondere Räume, die lange Zeit verschlossen bleiben, müssen genau überprüft werden, z.B. Gartenhäuser und Geräteschuppen im Herbst. Unübersichtliche Räume, in denen es nicht vollkommen ausgeschlossen ist, dass die Katze sich irgendwo versteckt, sollten Sie unbedingt mehrfach kontrollieren, z.B. jeden 2. Tag. Es sind hier mehrere Fälle bekannt, in denen Katzen später in schon mehrfach kontrollierten Räumen gefunden wurden. Unübersichtliche Räume können Sie auch dadurch kontrollieren, dass Sie ein bischen Trockenfutter hineinstellen, und ein Schälchen mit Wasser. Wenn nach ein, zwei Tagen das Trockenfutter verschwunden ist, wissen Sie schon mal, dass sich irgendwelche Tiere im Raum befinden (es können natürlich auch Mäuse sein). Ein Hinweis zu Garagen: Nicht nur darin werden Katzen häufig eingesperrt. Offenbar gibt es auch häufiger mal zugängliche Hohlräume unter Garagen, in denen sich ängstliche Katzen verstecken können, oder auch in der Dachkonstruktion der Garage. Nicht darauf verlassen, dass sich eine Katze durch lautes Miauen bemerkbar macht, selbst sonst "gesprächige" Katzen sind manchmal verschüchtert und still, wenn sie eingesperrt sind.

Zumindest in unmittelbarer Nähe des Entlauf-Ortes bitten Sie die Nachbarn am besten persönlich um Kontrolle. Das ist wirksamer als ein Suchzettel. Tipp: Überlegen Sie, ob am Entlauf-Tag in der Nähe Heizöllieferungen stattgefunden haben. Dann unbedingt dort Nachfragen, ob an dem Tag evtl. zeitweise eine Tür zum Heizölkeller offen stand. Falls ja: Diesen Raum sehr sorgfältig kontrollieren, da er üblicherweise sonst lange Zeit verschlossen bleibt.

Da Sie mit dem Wunsch nach der Kontrolle von Räumen etwas von den Leuten wollen, können ganz gezielt für bestimmte Personen ausgesetze Belohnungen eventuell die Motivation von Hausmeistern usw. steigern. ( "Können wir bitte zusammen mal in Ihren Schuppen und Keller schauen? 25 Euro Belohnung, wenn wir die Katze dabei finden!") Ohne besonderen Anlass für alle ausgesetzte Belohnungen, insbesondere wenn Sie sehr hoch sind, mögen zwar im speziellen Fall helfen. Allerdings können sie auch einige Leute auf die Idee bringen, Katzen ganz gezielt zu kidnappen, und dann "wiederzufinden".

Im Bereich bis mindestens 1km (für unkastrierte Kater: 2km) sollten Sie auch Suchzettel aufhängen, oder diese direkt in die Briefkästen der Häuser einwerfen. Achtung, Zettel NICHT mit Heftzwecken oder Nägeln an Bäumen befestigen, denn das schädigt den Baum und gibt evtl. Ärger mit den zuständigen Ämtern oder Behörden. Achtung, offiziell ist das Anbringen nur auf privaten (Info dazu) Flächen erlaubt. Auf den Zettel gehören mindestens Foto, Beschreibung und Telefonnummer. Zusätzlich sollten Sie diese Zettel auch an der Pinwand bei allen Tierärzten und Tierbedarfsgeschäften im Umkreis von einigen Kilometern aufhängen, wenn möglich auch im/am örtlichen Supermarkt. Suchzettel gehören sicher zu den effektivsten Suchmethoden, da Sie direkt viele Personen in dem Bereich ansprechen, in dem das Tier entlaufen ist. Hängen Sie viele Zettel auf, so daß sie für niemanden zu übersehen sind. Nur so erreichen Sie auch die Finder, die eine zugelaufen Katze lange Zeit füttern, aber nirgens melden (Kommt leider häufig vor). Nach den Gründen gefragt sagen diese Finder meist, die Katze sei bestimmt ausgesetzt worden und hätte sicher gar kein Zuhause.

Sie können auch Leute ansprechen, die mit ihrem Hund unterwegs sind. Diese sind typischerweise regelmäßig draussen unterwegs, tierfreundlich, und könnten daher etwas wissen oder die Katze sehen.

Wo fragen, ob Katzen gefunden gemeldet wurden?

Tierheime in der Umgebung. Tierärzte in der Umgebung. Je nach örtlicher Regelung Fundbüro der Gemeinde oder Polizei, denn dort müssen Finder laut Gesetz eigentlich Fundkatzen (genau wie Fundsachen) melden. In größeren Orten übertragen Gemeinden diese Aufgabe des "Fundbüros" oft an ein Tierheim. Tierheime in großen Städten vermitteln Fundtiere zum Teil extrem schnell weiter (nach wenigen Tagen, unter Vorbehalt), also dort mit der Anfrage nicht zu lange warten, und regelmäßig alle paar Tage nachfragen.

Wohnungskatze entlaufen (auch Fenstersturz)

Wohnungskatzen bleiben meist im weiteren Umfeld des Hauses. Daher an unauffälliger Stelle etwas Futter hinstellen, um die Katze an den Ort zu binden. (Im Sommer, wenn es warm ist, Trockenfutter & Wassernapf, denn Nassfutter wird sehr schnell schlecht bei warmen Wetter) Falls ein geeigneter Platz existiert, kann man auch das Lieblingskörbchen (bekannter Geruch) der Katze dort vor Regen und Blicken geschützt irgendwo hinstellen. Bei abgestürzten Katzen auch alles kontrollieren, wo sich eine verletzte Katze verstecken könnte: Unter Büschen, unter parkenden Autos, im Abstellraum für Mülltonnen, unter Erdgeschoß-Balkons, wenn dort ein Abstand zum Boden ist, usw.

Nach Umzug entlaufen?
Wenn Sie im Entfernungsbereich bis etwa 5km umgezogen sind, gehören die Suchplakate auch ins Umfeld des alten Wohnortes, und entlang des Weges dorthin. Ausserdem sollten Sie auch dort nach der Katze rufen. Bis zu dieser Entfernung passiert ein Zurücklaufen häufig. Bei einer Umzugsentfernung zwischen 5...25km sollten zumindest die Bewohner direkt im alten Zuhause informiert werden, auch wenn so große Strecken nicht oft zurückgelaufen werden.

Vor längerer Zeit mit der Katze im Entfernungsbereich bis 10km umgezogen?
Es gab hier mehrere Rückmeldung über Katzen, die erst lange nach dem Umzug (über 1 Jahr) aus dem neuen Revier ins alte Revier zurückgelaufen sind. Wenn ein solcher Umzug über kleine Entfernungen stattgefunden hat (oder die Katze in ein neues Zuhause gegeben wurde) unbedingt immer auch im Umfeld des alten Reviers suchen, über mehrere Monate, da der Rückweg manchmal länger dauert. Hauptsächlich tritt das bei Entfernungen unter 5km auf, darüber wird es mit jedem Kilometer unwahrscheinlicher, über 10 km fast nie.


Es kommt häufiger mal vor, dass Fundkatzen hier erst 2...3 Monate nach dem Zulaufen gemeldet werden. Manchmal sogar noch deutlich später. Mindestens 6 Monate ab Entlauf-Datum sollten Sie also die Fundmeldungen auf dieser Seite verfolgen, es reicht dazu, alle drei Wochen mal die Neuzugänge anzusehen.

Hier finden Sie ein Beispiel für ein Suchplakat, das Sie auch als Vorlage für eigene Suchzettel benutzen können. ( Wenn Sie uns eine Suchmeldung mit Foto zuschicken, können Sie so ein Suchplakat per E-Mail-Anhang zum selber ausdrucken bekommen. )

Tipp Suchplakate und Suchmeldungen
Insgesamt gibt es ganz überwiegend Rückmeldungen der Nutzer, die von Hilfsbereitschaft und positiven Erfahrungen berichten. In seltenen Fällen gibt es auch "Scherzanrufer" ("Ihre Katze haben wir letzte Woche beim Chinesen an der Ecke gegessen") oder Belästigungen. Tipp: Schreiben Sie in Suchmeldungen und auf Plakaten immer "unsere Katze" und "wir", nicht "meine Katze" und "ich". Grund: belästigende Anrufe erfolgen eher bei Einzelpersonen als bei Familien. Für ganz Vorsichtige: Prepaid-Karten fürs Handy gib's oft schon für 10 Euro. Eine Zweit-Telefonnummer nur für die Katzensuche ist also machbar, wenn Sie noch ein ausrangiertes Handy liegen haben...

Schicken Sie ihren Suchzettel mit Foto auch an alle örtlichen Tierheime und/oder Katzenschutzvereine. Prüfen Sie dort aber zusätzlich zu Ihrem Zettel selber regelmäßig ( telefonisch oder persönlich), ob eine entsprechende Katze gefunden wurde. Viele kleine Tierschutzvereine arbeiten mit unterschiedlichen ehrenamtlichen Helfern. Nicht immer klappt der Informationsfluss dort perfekt. Also nicht auf eine einzige Anfrage verlassen, unbedingt nach einigen Tagen nochmal nachfragen!

Gerade jüngere Kinder nehmen eine anscheinend herrenlose Katze manchmal unbedacht mit. Wenn Sie in der Nähe einer Grundschule oder des Schulweges von Kindern wohnen, bitten Sie eventuell die Lehrer dort, ihre Schüler nach der Katze zu fragen.

Setzen Sie eine (kostenlose) Suchmeldung ins Internet, und schauen Sie auch selbst auf die Seiten mit den zugelaufenen Tieren. Eine Internet-Suchmeldung plazieren Sie am besten bei

Nicht bei einer der genannten Stellen, sondern bei allen!
Wichtig: Nur bei wirklich gut gemachten Seiten eintragen!!! Wer seine Suchanzeige nach dem Motto "Viel hilft viel" auf jeder noch so schlecht gemachten Seite veröffentlicht, trägt dazu bei, die Internetsuche nach Katzen nahezu unmöglich zu machen, denn wer soll in dem Dickicht von soundsoviel Suchseiten zufällig die finden, wo die passende Suchanzeige steht.

Eine zusätzliche Suchanzeige in Ihrer Lokalzeitung erreicht auch Personen, die keinen Internetzugang haben. Davon gibt es auch heute noch eine ganz Menge. Die Anzeige mehrmals wiederholen. Auch manche regionalen Radiosender bringen eventuell Suchmeldungen.

Wichtig für alle, die im Internet nach ihrer Katze suchen: Es hat keinen Sinn zu versuchen, durch Eingabe spezieller Merkmale in eine Suchmaschine direkt eine dazu passende Fundmeldung zu finden, wenn das Entlauf-Datum weniger als 4 Wochen zurückliegt. Grund: Viele Suchmaschinen bilden nur etwa alle 3-4 Wochen neue Ergebnislisten.

Falls Sie auch herausfinden möchten, ob Ihre Katze eventuell überfahren wurde, können Sie möglicherweise bei Ihrem örtlichen Polizeirevier oder der Stadtreinigung etwas dazu erfahren. Wenn es bei Ihnen in der Gegend Swimmingpools und nicht abgedeckte Regentonnen gibt, sollten Sie auch diese kontrollieren.

Hinweis: Wer eine überfahrene Katze gefunden hat (oder selbst in den Unfall verwickelt war) kann über
unser Formular auch eine tote Katze auf dieser Seite melden. So weiß der Besitzer wenigstens, was passiert ist. (ggfs. erforderliche Meldungen bei Polizei, Versicherung o.ä. ersetzt das natürlich nicht)


Einfangen / Heimkehr einer Katze

Wenn Sie draussen eine entwischte Wohnungskatze einfangen, ist sie dort nicht unbedingt genauso zutraulich zu Ihnen wie in der Wohnung. Wenn der Weg länger als nur vom Garten ins Haus ist, besser einen Transportkorb benutzen, als die Katze auf dem Arm zu tragen, jedenfalls wenn die Katze dort hinein geht. Sonst flüchtet sie eventuell beim nächsten lauten Geräusch, z.B. Auto, wieder vom Arm.

Bevor Sie eine heimgekehrte Katze ins Haus bringen, sollten Sie andere dort lebende Katzen erstmal in ein anderes Zimmer bringen, jedenfalls wenn es sich beim Heimkehrer um eine Wohnungskatze handelt, oder um einen Freigänger der längere Zeit verschwunden war. Da die heimgekehrte Katze anders riecht als sonst, gehen Katzen, die sonst "ein Herz und eine Seele" waren, eventuell aufeinander los.

Dann erstmal durch einen Türspalt beschnuppern lassen, oder eventuell während der Heimkehrer noch in der Box ist, um zu sehen, wie entspannt die Lage ist.

Lesen Sie bitte auch unsere Vorschläge, was Sie schon tun sollten, bevor Ihre Katze wegläuft.


Laufen Katzen große Strecken zurück nach Hause?

Im Entfernungsbereich bis etwa 5...7km liegen hier einige Rückmeldungen vor, die besagen, dass Katzen nach einem Umzug oder von einem Urlaubsplatz zurück in ihr (altes) Zuhause gelaufen sind.
Darüber hinaus in einem gesicherten Einzelfall 25km, und einmal ziemlich sicher 80km.
Andererseits gibt es viele Fälle, in denen Katzen anscheinend den Weg schon aus ein paar hundert Metern Entfernung nicht mehr gefunden haben.

Im städtischen Bereich sind die "Rückkehrentfernungen" dabei kleiner als auf dem Land.
Für den Rückweg brauchen die Katzen oft viele Wochen, also die Suche im Bereich des "alten" Zuhauses nach einem Umzug nicht zu schnell aufgeben.


Altkleidersammlungen und Tierfänger

Vieles zu diesem Thema geistert durchs Internet, die einzige verlässliche Zahl die diese Seite
aufgrund eigener Erkenntnisse dazu beitragen kann:

Es wird bei allen Suchmeldungen abgefragt, ob eine Sammlung stattfand:

- Von den Katzen, bei denen KEINE SAMMLUNG angekreuzt wurde,
wurden rund 40 Prozent später gefunden

- Von den Katzen, bei denen MIT SAMMLUNG angekreuzt wurde,
wurden rund 36 Prozent später gefunden

(Auf Basis von rund 550 ausgewerteten Meldungen MIT Sammlung, 5500 OHNE Sammlung)

Demnach werden also etwas weniger Katzen wiedergefunden, wenn eine Sammlung stattfand, was ein Indiz dafür ist, dass "etwas dran ist" an der Geschichte. Wenn das so ist, dürfte es bestimmte Sammelfirmen betreffen, und nicht etwa so sein, dass jede Altkleider- oder Schuhsammlung etwas mit Tierfängerei zu tun hat.

Theoretisch ließe sich feststellen, ob bei Sammlungen bestimmter Firmen später besonders wenige Katzen wiedergefunden werden, aber dazu liegen viel zu wenig Zahlen vor, da viele Nutzer zwar angeben, dass eine Sammlung stattfand, aber nicht wissen wer da gesammelt hat.


Wie lange ist eine Katze unterwegs?

Diese Frage wird des öfteren bei Suchmaschinen eingetippt, läßt sich aber natürlich nicht allgemein beantworten. Ein Anhaltspunkt ist aber folgende Statistik, die auf den Suchmeldungen dieser Seite basiert.

Von 100 "wieder zuhause"-Meldungen erfolgen demnach

46 in der ersten Woche
23 in der zweiten Woche
8 in der dritten Woche
6 in der vierten Woche
8 in der fünften Woche
3 in der sechsten Woche

4 in der zehnten bis 12. Woche

1 nach rund 1/2 Jahr

1 nach mehr als 1 Jahr

Etwa ab der sechsten Woche nach dem Entlaufen ist die Wahrscheinlichkeit, die Katze noch zu finden, nach dieser Statistik nicht mehr sehr hoch. Aber Vorsicht: Dieses sind nur statistische Zahlen. Dass nach längerer Zeit weniger Katzen gefunden werden, liegt natürlich auch daran, dass mancher die Suche aufgibt. Die Katze, die nach über einem Jahr gefunden wurde (nicht tätowiert, nicht gechipt !!!), wäre natürlich nie gefunden worden, wenn die Suchmaßnahmen eingestellt worden wären. Hier führte massive Suche mit immer wieder erneuerten Suchzetteln und Plakaten ( insg. über 1000) zum Erfolg.

Also nicht aufgeben, SIE haben es in der Hand, die Statistik zu verbessern. Und ganz wichtig: Die Suchmaßnahmen schnell beginnen.

Auch wenn Ihre Katze nicht gefunden wird, muss das noch nicht bedeuten, dass ihr etwas Schlimmes passiert ist, denn ein beachtlicher Teil der irgendwo zugelaufen Katzen wird leider nicht gemeldet.


Erfahrungsberichte anderer "Katzensucher/-innen"

Katze "Madame Liese", Kater "Günti"

( Besonders die Geschichte von Kater Günti zeigt sehr deutlich, warum intensives Suchen wichtig ist, auch wenn Mancher das für übertrieben hält. Lange hätte Günti nicht mehr durchgehalten...)



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